120 Jahre Gesundheits Colibita

Seit über 120 Jahren tut die heilende Luft Colibitas mit ihrem hohen Ozongehalt und einem überdurchschnittlich hohen Negativ-Ionen-Spiegel Wunder. Wenn zu Beginn des vorigen Jahrhunderts Schüler und Studenten im TBC-Sanatorium Caritatea behandelt wurden, erzählen uns viele unserer Gäste, dass sie bei ihrer Ankunft hier in Colibita sehr gestresst, unruhig und abgespannt waren, dass ihnen aber in den wenigen Tagen, die sie hier verbracht haben, diese Zustände wie mit einem wundersamen Schwamm weggewischt worden sind. Das ist Colibita, ein wuderbarer Ort von einer göttlichen Schönheit. Die Bilder und der kurze Film sagen alles über diese himmlische Schönheit. Was die wundertätige Wirkung der Luft in Colibita anbetrifft: Sie müssen uns aufs Wort glauben, bis Sie sich selbst vor Ort überzeugen. Willkommen am Meer im Gebirge!

Die Geschichte dieser wundersamen Ort

1760

  • 1760 wurde der Weiler Colibita zum ersten Mal historisch erwähnt.
  • Die erste Ansiedlung, die wie eine kleine Hütte aussah, wurde von Bürgern aus Bistritz Bârgaului gebaut, die im Sommer ihr Vieh und ihre Schafe hier auf der Alm weideten. Von dieser Hütte erhielt die Siedlung ihren Namen „Colibita” (d.i. kleine Hütte), ein schöner und ausdrucksvoller Namen.
  • Unter den ersten Bewohnern waren auch Kriegsveteranen, die aus der österreichischen Armee entlassen worden waren. Zu ihrem Sold erhielten sie auch eine Extrazahlung, eine “Axt” um Wald roden, eine kleine Farm aufbauen und Tiere züchten zu können.

1883

  • Die therapeutischen Vorteile des Ortes wurden zufällig entdeckt. 1883 schickte ein gewisser Lewi, der in Bistritz wohnte, seine an TBC erkrankte Tochter nach Colibita für Ruhe und Erholung. Nach drei Monaten war das Mädchen geheilt. Der Fall war eine Sensation in der Welt der Bistritzer Ärzte.
    Eine ähnliche
  • Behandlung wurde auch der Schweizer Architektin Erika Schuller zuteil, die nach wenigen Wochen geheilt zurückkehrte

1893-1918

  • Nach 10 Jahren und auf das Drängen der Erika Schuller wurde über dem Wasser ein Sanatorium mit 10 Räumen gebaut, die gut ausgestattet waren und denen es nie an Patienten mangelte.
  • Willi Janis baute 1900 ein neues Gebäude, in dem TBC-Kranke behandelt wurden.
  • Während des Ersten Weltkriegs baute die deutsche Armee Barracken für die Verwundeten und die Genesenden. Sie entschlossen sich für diesen Ort, da es hier meistens windstill war und weil sie festgestellt hatten, dass Kranke, die hier behandelt wurde, viel schneller gesund wurden

1918-1925

  • Eine deutscher Schreiner, W. Ianitchi, baute mehrere Häuser und Villen für deutschstämmige Bistritzer Bürger. Jetzt wurde der Grundstein für den zukünftigen Kurort gelegt.
  • Die erste Villa wurde 1922 gebaut, wonach andere folgten, die von eben demselben Ianitchi für die Vertreter der deutschen Bevölkerung aus Bistritz errichtet wurden.

 

  • 1922 baute die Aktiengesellschaft “Colibita” aus Bistritz das erste Hotel.
  • 1925 kaufte die Gesellschaft „Caritatea” aus Cluj, die von Olivia Deleu verwaltet wurde, die Gebäude von Willi Janis. Hier wurden jahrelang, bis zum Ausbruch des 2. Weltkriegs Schüler, die an TBC erkrankt waren, kostenlos behandelt

1925-1930

  • 1928 wurde in Colibita die erste Grundschule eröffnet; der erste Lehrer hieß Buf und kam aus Prundu Bârgaului.
  • 1929 baute der Major a.D. Seiler zusammen mit der Witwe Römer und Erika Schuller mehrere Häuser, die bis am Ende des 2. Weltkriegs als Pensionen benutzt wurden.
  • 1930 baute in der Mitte des Dorfes der Klub für Bergtourismus SKV eine Hütte für Touristen.
  • 1930 bauten mehrere Bürger aus Bukarest eine Villensiedlung unter dem Pusca Berg.

1930-1944

  • 1939 gab es im Dorf 32 Villan, 2 Sanatorien, 3 Pensionen, 1 Hotel und 1 Restaurant.
  • Gleichzeitig wurde auch die Infrastruktur entwickelt, der elektrische Strom ein telefonisches Festnetz wurden eingeführt, eine Eisenbahnlinie wurde gebaut, ein Einkaufszentrum wurde eingerichtet und Ärzte gebracht.
  • 1935 besuchten 578 Touristen das Dorf, 1936 waren es 700, 1937 zählte man 1329; bis zum 1. September 1938 waren es 1640 und 1939 gab es 1680 Gäste in Colibita.
  • 1944 setzte die sich im Rückzug befindliche deutsche Armee die beiden Gebäude des Caritatea Sanatoriums in Brand
  • Nach dem Ende des 2. Weltkriegs und nachdem die Kommunisten an die Macht gekommen waren, wurden die Villen und andere Geschäftseinrichtungen in Colibita nationalisiert und man begann die Einrichtung des Kurorts von örtlicher Bedeutung Colibita. Verwaltungsrechtlich gehörte es zur Kreisdirektion Bistritz-Nasaud für Tourismus. In dieser Zeit wurden keine nennenswerte Investitionen in die vorhandenen Villen und Pensionen gemacht. Das einzig Wichtige, was man jetzt machte, war der Bau eines Forst-Eisenbanhsystems, das der Umgebung eine malerische Note verlieh, außer der Tatsache, dass es auch für das Holzfällen in der Gegend von entscheidender Bedeutung war. Bei den Überschwemmungen aus dem Jahr 1970 wurde die Eisenbahnstrecke zerstört. Aber auch während dieser Zeit kamen die Bistritzer nach Colibita besonders für die Luft, die so viele therapeutische Qualitäten besaß.
  • 1976 wurde beschlossen einen Staudamm, einen Stausee und das Wasserkraftwerk Colibita zu bauen. Zweck dieser Investition war es elektrische Energie zu produzieren aber auch die Dörfer flussabwärt, einschließlich die Stadt Bistritz mit Strom und Wasser zu versorgen und sie gegen Überschwemmungen zu schützen. Der Kurort Colibita und viele andere Weiler in der Umgebung wurden überflutet und um das wettzumachen, beschloss man mit dem Bau eines Hotels zu beginnen. Das Hotel war im Dezember 1989 fertig, aber es gab da keinen Bauherrn mehr (OJT-Bistritz Nasaud wäre das gewesen), niemand übernahm die Verantwortung und der Bau ist jetzt eine Ruine

  • Wie es auch in der kurzen Darstellung im Film heißt, war der alte Kurort Colibita zum “Meer im Gebirge” geworden, nachdem man den Stausee gebaut hatte, ein Ort von göttlicher Schönheit, wo langsam aber sicher die Grundlagen eines besonderen touristischen Kurorts gelegt werden
  • Da Fisherman’s Resort der wichtigste Tourismusbetreiber in Colibita ist, bestimmt es auch die Entwicklungstendenzen dieses herrlichen Ortes. Für die nächste Zukunft (die kommenden Monate) haben wir uns vorgenommen, noch vier Räume und ein kleines Hallenbad hinzuzubauen, so dass unsere Gäste sich auch in der kalten Jahreszeit an einem Bad in der Halle erfreuen könnenund sich im Jacuzzi oder in der Sauna erholen können. Wir planen auch die Entwicklung von interaktiven Programmen für unsere Gäste (sammeln von Waldfrüchten und ihre Verarbeitung vor Ort, Kurse für Landschaftsfotografieren, Fotosafari, etc.)Uns ist es auch eine wichtige Angelegenheit Programme für Firmen anzubieten und aus Fisherman’s Resort ein Trainingcenter für einen aktiven Urlaub zu machen. Und da die Fachkräfte in der Gegend eher schwach vertreten sind, wollen wir beginnen Fachkurse z.B. für Köche, Bedienung und Hotelfachkräfte anzubieten. Diese Tätigkeiten wollen wir selbst finanzieren und die Auszubildenden werden ihr Praktikum in Fisherman’s Resort machen. Für uns klingt die Zukunft gut!